Konzept "vision.factory"
Die vision.factory
ist eine multimediale Lernwerkstatt. In einem speziell ausgestatteten
Raum – dabei handelt es sich um einen Auto-Anhänger –
unterhalten sich die SchülerInnen mit einer computergesteuerten animierten
Figur, die echte Fragen stellt und Zusammenhänge erklärt. Mit
der coolen Kuh (s. Abb.) tritt eine sympathische Figur in Erscheinung,
die sich über einen Monitor mitden SchülerInnen unterhält.
In der virtuellen Lernumgebung haben Kinder und Jugendliche Spaß
daran, sich in neue Inhalte hineinzudenken. Die vision.factory kann zum
Beispiel als Einstieg in neue Lerneinheiten genutzt werden und so das
Thema „Milch“ anschließend im Unterricht aufbereitet
werden. Zielgruppe sind SchülerInnen ab Klasse 7.
Technischer Hintergrund
Die vision.factory
ist ein abgeschlossener und extra gestalteter Raum, in dem drei Computer-Monitore
aufgestellt sind, die aber nicht als solche zu erkennen sind. Auf dem
zentralen Monitor bewegt sich die animierte Figur, auf einem zweiten Monitor
können sich die SchülerInnen selbst beobachten. Ein dritter
Monitor kann bei Bedarf für zusätzliche Präsentationen,
z.B. kurze Filmspots, genutzt werden.
Ein medienpädagogisch geschulter Mitarbeiter bedient die Animation
und „leiht“ der Figur seine Stimme. Damit sie nicht als Menschenstimme
zu erkennen ist, wird die Stimme elektronisch verzerrt in die vision.factory
übertragen. Mit versteckter Kamera werden die jungen GesprächspartnerInnen
in der vision.factory beobachtet. Der/die ModeratorIn kann über einen
Bildschirm und Lautsprecher/Kopfhörer auf jede Zwischenbemerkung
reagieren und das Gespräch mit den SchülerInnen in eine bestimmte
Richtung lenken. So ist eine echte Interaktion möglich.
Auch die Bewegungen
der Figur werden im Hintergrund gelenkt. Verschiedene Animationen, die
vorher fest einprogrammiert wurden, werden per Tastatur gesteuert und
auf den Monitor in der vision.factory übertragen, so dass Stimme
und bewegtes Bild den Eindruck vermitteln, dass die Figur direkt mit den
Jugendlichen spricht.
Der Einsatz der vision.factory erfolgt im Rahmen der Schulmilch-Förderung
des Landes NRW. Erfolgreich erprobt wurde das Konzept der vision.factory
bereits auf der EXPO 2000 in Hannover, auf der Bildungsmesse im Rahmen
des SPD-Bundesparteitags 2001 in Nürnberg und auf der Jugendmesse
YOU 2002 in Essen.
Mitmachparcours
Die vision.factory
soll jeweils eine Unterrichtsstunde lang für eine Klasse zur Verfügung
stehen. Es sollen sich aber nur max. fünf SchülerInnnen gleichzeitig
in dem Besucherraum aufhalten. Für die anderen wurde ein Begleitparcours
entwickelt, dessen Stationen ebenfalls etwas mit Milch zu tun haben. Dazu
zählen die Station Info-Film, ein Hüpfspiel und „Kalzi“,
ein Skelett, dem bestimmte Knochen zugeordnet werden müssen und bei
dem das Thema Calcium thematisiert wird. Die Info-Filme werden den Schulen
für eine Unterrichtseinheit zum Thema „Milch“ überlassen.
Nachfragen zur vision.factory an:
filmzeit medien gmbh, Bielefeld
Dr. Hajo Billmann
Tel. 05 21 / 525 16-0
kontakt@schulmilch-echt-cool.de
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